Unser Weg


Bereits vor einigen Jahren entstand aus einer klassischen Wirtshausidee das Projekt Alpengarnele. Im TV wurde eine Dokumentation ausgestrahlt, welche noch heute auf Youtube zu finden ist (https://www.youtube.com/watch?v=Udvnt_erdcE). „Schmutzige Shrimps – die Geschäfte der Garnelen Industrie“. 


Diese Dokumentation hat den damals 21 jährigen und heutigen Geschäftsführer Daniel Flock zum Nachdenken angeregt. „Es muss doch möglich sein, Garnelen unter anderen Umständen zu züchten. Ohne den Einsatz von Medikamenten, Pestiziden, Erzeugung von Unmengen an Abwasser, Zerstörung von Mangrovenwäldern und ohne lange Transportwege in Tiefkühlcontainern!“


Sofort nach der Idee wurde mit Markus Schreiner ein super Partner gefunden und auch das Projekt perfekt umgesetzt.

Dieser erste Gedanke wurde schlussendlich zum heutigen Firmenleitfaden.

Zu Beginn war es schwierig ohne Knowhow und Kontakte zu Experten, sich in die Thematik einzufinden. Mühsam wurden Schritt für Schritt  Daten gesammelt und ein Netzwerk an Kontakten aufgebaut. Andere Menschen vom Grundgedanken zu überzeugen, war sehr schwierig und wurde auch teils belächelt. Jedoch nach 2 Jahren intensiver Nachforschung konnte eine erste kleine Testanlage in Betrieb genommen werden. Diese mehr oder weniger auch als Schulungsanlage zu bezeichnende erste Indoor-Garnelenfarm in Österreich hatte es allerdings in sich. Mit einer Jahresproduktionsmenge von gerade mal 200kg wurden erste Erfahrungen gesammelt.


Die Garnele und ihre Bedürfnisse mussten erst erforscht werden, ebenfalls der richtige Umgang mit der Wasseraufbereitung. Es gab auch Rückschläge, verursacht durch technische Probleme und oft zermürbende Aufgaben, welche es zu lösen galt. Doch die ersten Früchte waren gesät, fast täglich zeigten sich Lernerfolge bis hin zur ersten erfolgreichen Ernte. Von da an gab es dann kein Halten mehr. Wir wurden von Anfragen überschwemmt, das Verlangen nach einer fangfrischen Garnele aus heimischer Aquakultur war zweifellos vorhanden.



Leider mussten viele Kunden vertröstet werden. Mehr oder weniger konnten nur Kostproben weitergegeben werden und der Produktionsprozess war nicht für eine kontinuierliche Ernte ausgelegt. Im Schnitt konnte nur alle 3-4 Monate geerntet werden.

So setzte man sich nach weiteren 2 Jahren wieder an die Reißbretter, versuchte alle Erfahrungswerte zu vereinen und die jetzige größere neue Anlage wurde geboren.